Interessante Zahlen und Fakten
 

Obwohl Greyhounds seit tausenden von Jahren Hasen hetzen, liegt der Ursprung der modernen Renn-/Coursing-Greyhound-Zucht vor über 200 Jahren in England. Schon zu so früher Zeit wurde die Zucht nur legitimiert, wenn die Greyhounds einen Stammbaum besaßen und die letzten fünf Generationen keine direkten Vorfahren der eingekreuzten Bulldoggen enthielten. Erstmals wurde das englische Greyhound-Zuchtbuch 1882 veröffentlicht. Viele der in diesem ersten Greyhound-Zuchtbuch weltweit veröffentlichten Hunde wiesen Stammbäume auf, die über 100 Jahre zurück zu verfolgen waren. Das erste amerikanische Greyhound-Zuchtbuch erschien im Jahr 1906. 1923 löste sich das irische Greyhound-Zuchtbuch vom Englischen und 1939 erschien das erste australische Greyhound-Zuchtbuch.

 

 Etwa 13.000 Würfe Renn-Greyhounds werden jährlich weltweit gezüchtet. Das sind ungefähr 82.000 Welpen im Jahr bei einer durchschnittlichen Wurfstärke von etwas mehr als sechs Welpen. Die meisten Greyhounds mit nahezu 33.000 Welpen/Jahr werden in den USA gezüchtet, gefolgt von Irland mit ca. 24.000 Welpen/Jahr, Australien mit 19.500 Welpen/Jahr und England mit etwa 5.500 Welpen/Jahr. Zum Vergleich: In Deutschland werden im Jahr 2004- 30 Welpen und in 2005 - 68 Greyhound-Welpen gezüchtet.

 

Kenner der Greyhoundszene vertreten die Meinung, dass weltweit jeder Renngreyhound auf den vor rund 120 Jahren gestorbenen englischen Rüden "Contago" zurück zu führen ist.

 

In der Regel können heutige Ahnentafeln bis zu 35 Generationen zurückverfolgt werden, damit haben die Greyhounds eine beinahe ebenso lange Ahnenreihe wie die Vollblut-Rennpferde.

 
 
 
Kahle (haarlose) Stellen
Bald Thigh Syndrome
 

Unsere Greys, vorzugsweise die "Rennhunde", zeigen ab und zu kahle, haarlose Stellen an den Schenkeln im hinteren und seitlichen Bereich. Teilweise wird das evtl. zu harten Unterlagen zugeschrieben, teilweise wird es als Krankheit, psychische Störung und teilweise gar als genetisch bedingter Defekt deklariert -all das ist nicht richtig!

 

Voneinander unabhängige Untersuchungen in England, Australien und USA haben gezeigt, dass dieses sog. "Bald Thigh Syndrome" (BTS) vermehrt bei Rennhunden auftritt, die sich im Trainings- und/oder Rennbetrieb befinden. Diese Hunde unterliegen einem bestimmten Stress, sie bauen -bedingt durch Training und Rennen- eine sehr starke Muskulatur auf, so dass die Versorgung der Haarfollikel mit Nährstoffen schwieriger wird. Zusätzlich wird die Ernährung des Hundes auf die hohe Leistung und die körperliche Belastung umgestellt. Man sollte wissen, dass die Schilddrüsenfunktion bei den Greyhounds, verglichen mit anderen Hunderassen, eine "quasi Unterfunktion" zeigt, die aber für unsere Greys unbedingt als normal anzusehen ist (das ist vielen Tierärzten nicht bekannt!). Dieser Umstand und die vorgenannten Faktoren begünstigen diesen spez. Haarausfall bei den Greyhounds, teilweise wurde das BTS auch bei Whippets und Galgos mit starker Greyhoundeinzucht beobachtet. Wenn diese Hunde aus dem Trainings-/Rennbetrieb herausgenommen werden, ist zu beobachten, dass die haarlosen Stellen innerhalb einer gewissen Zeit wieder "zuwachsen", ohne Maßnahmen oder Behandlungen -das können wir durch eigene Erfahrungen bestätigen.

 

Zum Thema "haarlose/kahle Stellen", von einigen DWZRV Funktionären einfach mal als Alopezie (Haarausfall) abgetan, habe ich am 31.03.2004 im Namen des neuen "Beauftragten für DNA Untersuchungen" H. Bürk, einen Brief mit einem dazugehörigen Fragebogen bekommen. Das Schreiben zeigt mir, dass die Beteiligung der Greyhound- und Whippetbesitzer an der Befragung nicht wie gewünscht ausfällt. Spiegelt es doch zum Einen die momentane Situation in der Greyhoundszene im DWZRV wieder, zum Anderen das Interesse zur Zusammenarbeit mit DWZRV-Funktionären der deutschen Whippetbesitzer.

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich in "Unsere Windhunde" einen Artikel über das "Bald Thigh Syndrome" veröffentlicht. Hintergrund der Veröffentlichung war die Herabsetzung der Formwertnoten für unsere "Leistungs-/Rennhunde" der Rasse Greyhound auf Zuchtschauen durch DWZRV-Richter (u. A. auf Anweisung des damaligen Zuchtleiters H. Bürk), weil diese die angesprochenen, kahlen oder schwach behaarten Stellen aufwiesen. Das von mir angesprochene Problem wurde durch die Stellungnahme des damaligen Zuchtleiters als Krankheit und/oder genetischer Defekt abgetan. Das war also wieder einmal eine " beschlossene Sache" innerhalb des DWZRV, die der Zuchtleiter in Verbindung mit der Richterschaft des DWZRV so festgelegt hatte.

Es gibt dbzgl. Untersuchungen in Australien, Amerika und England, die von bekannten, erfahrenen und weltweit anerkannten "Greyhoundspezialisten" in Zusammenarbeit mit der Futtermittel Industrie, Veterinärmedizin und mit Forschungsinstituten durchgeführt wurden. Auf diese Literatur und auf diverse Veröffentlichungen im Internet hatte ich seinerzeit hingewiesen. Ist man unsicher geworden oder warum soll jetzt eine derartige Untersuchung durchgeführt werden? Es wundert mich schon, dass die verantwortlichen DWZRV Funktionäre nicht auf die vorhandenen Untersuchungsergebnisse von tausenden Greyhounds zurückgreifen. Ist man im DWZRV gar der Meinung, durch die  ca. hundert(!) deutschen Greyhounds, die allesamt aus irischen, englischen, australischen und teilweise aus amerikanischen Linien abstammen, sowie der wenigen, in Deutschland lebenden Whippets gibt es ein anderes Ergebnis?

Für eine, wie es H. Bürk in UW 4/05 beschreibt, "strikt wissenschaftliche" Studie wünschte ich mir eigentlich Untersuchungen am zu untersuchenden Objekt, in diesem Fall also am Hund. Da wird betr. der Ernährung z. B. nur nach Diät oder nicht Diät gefragt. Dass die Rennhunde während der Trainings- und Rennsaison anders ernährt werden, wird ebenso wenig berücksichtigt, wie die Art und die Mengen der Zugaben und der Ergänzungsmittel (Vitamine, Mineralien usw.). Es wird bei keinem Hund das Blut untersucht, noch wird von den evtl. betroffenen, haarlosen Stellen ein Hautgeschrapsel entnommen. Man weiß, dass die Schilddrüse bei den Greyhounds Einfluss auf dieses Phänomen ausüben kann, so müsste auch dieses Organ, seine Funktion und die Werte des entspr. Hormones untersucht und festgestellt werden. Die Auswertung des Fragebogens ist m. E. eine Zusammenfassung der subjektiven Aussagen von einzelnen Hundebesitzern und kann für mich als Laie keine wissenschaftliche Untersuchung sein, die uns bei unserem Problem tatsächlich weiterhilft!

 

Es ist grundsätzlich zu begrüßen, wenn sich der DWZRV um Probleme bei einzelnen Rassen kümmert, aber dann sollte man sich auch nicht scheuen, auf vorhandenes, aussagekräftiges Material zurückgreifen und nicht die Meinung vertreten, man könne alles besser!

 

Der Verfasser des o. a. Briefes schreibt im Auftrag von Herrn Bürk (Beauftragter für DNA-Untersuchungen) u.A. Folgendes: "Ein großer Vorteil der deutschen Daten ist, dass wir im Gegensatz zu Großbritannien und Irland vollständig nach zu vollziehende Abstammungen haben und daher der genetische Einfluss erfasst werden kann". Hier sind eindeutig die Aufzeichnungen der Greyhoundzucht in den angesprochenen Ländern gemeint. Ich möchte all diejenigen, die meinen, nur im DWZRV wird ein Zuchtbuch "ordentlich" geführt, daran erinnern, dass das Greyhound Studbok in England schon zu einer Zeit äußerst exakt und auch heute noch nachvollziehbar geführt wurde, als hier in Deutschland immer noch nur die Kaiser und Könige Greyhounds halten durften und noch niemand an den DWZRV und sein deutsches Zuchtbuch mit den nicht einmal 70 Greyhound-Eintragungen im Jahr gedacht hat. Ich Frage die Verantwortlichen: "Woher kommen denn die exakten Daten für die Rasse Greyhound, die in unserem DWZB vorhanden sind und immer wieder neu eingetragen werden? Worauf begründet sich die deutsche Greyhoundzucht und woher kommen die Hunde, die vorwiegend in der Zucht eingesetzt werden?"

Wie exakt damals und heute die Greyhoundzucht (weltweit) geführt wird, sollten sich die "Zweifler" und auch die "überheblich Denkenden" unter www.greyhound-data.com anschauen. Diese Aufzeichnungen werden von Greyhound Freunden auf der ganzen Welt genutzt und sind immens wichtig und wertvoll! Durch sie ist gegebenenfalls nach zu prüfen, ob die Eintragungen der Importhunde in das DWZB, die Rasse Greyhound betreffend, immer richtig und nach den derzeit gültigen Vorschriften der FCI und des DWZRV korrekt waren -und sind.

Also, man muss nicht immer das Rad neu erfinden, man sollte auch mal über den Tellerrand schauen und Vertrauen zu denjenigen haben, die einem selbst Vertrauen entgegen bringen.

 

 

Greyhoundsperre

Paralytische Myoglobinurie

 

 

Die Greyhoundsperre (paralytische Myoglobinurie) ist eine recht seltene Krankheit des Greyhounds. Jeder Greyhoundhalter sollte diese Krankheit trotzdem kennen, da sie bei einer zu spät erfolgten Diagnosestellung für den Hund sehr gefährlich werden kann.

Für die paralytische Myoglobinurie gibt es einige synonyme Bezeichnungen, die bekannteste wohl "Kreuzverschlag", "Nierenverschlag", "Lumbago" oder "Monday Disease". Die meisten Bezeichnungen führen auf die entsprechende Krankheit bei Pferden zurück, bei denen diese Erkrankung zuerst beobachtet und ausführlich untersucht wurde. Die Krankheit trat vor allem bei Arbeitspferden auf, die sich übers Wochenende bei energiereicher Fütterung ausruhen durften, um dann am Montag erneut mit der schweren Arbeit zu beginnen.

Beim Greyhound kann es zu dieser Krankheit kommen, wenn der Hund z.B. untrainiert ins Rennen geschickt wird oder wenn der kalte, untrainierte Hund während eines Spaziergangs plötzlich einem Hasen oder einem anderen Wild hinterher jagt.

Obwohl Hunde anderer Rassen ebenfalls gelegentlich hinter einem Stück Wild herjagen, findet man in der Fachliteratur keinerlei Hinweis auf dieses oder ein ähnliches Krankheitsbild bei anderen Hunderassen. Man muss daher annehmen, dass der Greyhound für diese Krankheit prädisponiert ist. Wie beim Pferd spielt also die genetische Komponente eine große Rolle bei dieser Krankheit.

Um die Pathogenese dieser Krankheit besser zu verstehen, ist es erforderlich, einige Abläufe im Organismus näher zu betrachten. Das ″Myoglobin“ ist der rote Farbstoff der Muskulatur. Es ist ein Sauerstoff speicherndes Protein. Bei der ″Myoglobinurie“ wird dieser Farbstoff ausgeschieden. Man erkennt diesen Vorgang am braun-/rotfarbenen Urin. Die Vorgänge im Körper, die zur ″Myoglobinurie“ führen, will ich am Beispiel eines Greyhounds darstellen.

Der ″Beispiel-Greyhound“ ist mit seinem Besitzer zu einem Spaziergang auf gebrochen. Plötzlich sieht der Hund einen Hasen über das Feld laufen, der Jagdinstinkt wird geweckt und er hetzt los. In seinem Körper gehen jetzt in den wenigen, folgenden Sekunden der Hatz verschiedene Stoffwechselprozesse vor, da er für diese besonders hohe Anstrengung Energie benötigt. Zunächst wird Kreatinphosphat gespalten um praktisch blitzartig ausreichend Energie für die ersten zehn Sekunden der Hatz bereit zu stellen. Der Kreatin-Phosphatspeicher im Körper ist jedoch rel. gering und so setzt unmittelbar der "anaerobe-glykolytische Abbauweg" ein, um die benötigte Energie zu liefern.  Die ″anaerobe Glykolyse“ ist der Stoffwechselprozess, bei dem unter Ausschluss von Sauerstoff Energie gewonnen wird. Diese Art der Energiegewinnung ist nötig, weil zu Beginn des Rennens ein Sauerstoffmangel im Körper herrscht. Hat die Atmung sich dann nach kurzer Zeit den neuen Sauerstoffbedürfnissen angepasst, so wird die "anaerobe Glykolyse" von der ″aeroben Glykolyse" abgelöst -zumindest unterstützt. Bei der "aeroben Glykolyse" wird Energie unter Sauerstoffbeteiligung gewonnen und es entstehen keine schädlichen Abfallprodukte, wie sie bei der Energiegewinnung ohne Sauerstoffbeteiligung entstehen.

Da der ″Beispiel-Hund“ sich zuvor nicht warmlaufen konnte und nun seinen Körper zur Höchstleistung zwingt, reicht die ″aerobe Glykolyse“ zur Energiegewinnung nicht aus. Das hat zur Folge, dass der anaerobe-glykolytische Abbauweg fortwährend steigt. Hierbei sammelt sich ″Laktat“ im Muskel an, was zu einer starken Übersäuerung des Muskels führt (Der Muskelkater beim Menschen entsteht z.B. ebenfalls durch diese Übersäuerung, allerdings ist diese dann viel geringer). Weiterhin kommt es zu einer lokalen ″Hypoxie“, d.h., die betr. Muskeln werden unzureichend mit Sauerstoff versorgt, da es an genügender Durchblutung fehlt. Infolge dieser Prozesse im Körper eines Greyhounds kommt es also zu einer großen Schädigung der Muskelpartien, wobei Myoglobin ins Blut austritt und über die Nieren ausgeschieden wird.

Erkrankte Hunde zeigen sehr oft erst am nächsten Tag Anzeichen dieser Krankheit. Die betroffenen Tiere haben Lähmungserscheinungen, Zittern, setzen braunroten Harn ab. Die Körpertemperatur kann bis zu 41,5 O C ansteigen und in einzelnen Fällen lassen sich Blutergüsse an den Schenkel Innenseiten erkennen. Beim Abtasten der betroffenen Muskelbereiche kommt es zu Schmerzäußerungen. Bestimmte Enzyme sind um ein Vielfaches erhöht, da der Körper sich selbst zu regenerieren versucht.

Ein erkrankter Hund muss unverzüglich stationär aufgenommen und behandelt werden. Der behandelnde Tierarzt wird zunächst eine Blutneutralisation durchführen, um der ″Azidose“ entgegen zu wirken. Eine "Azidose“ ist ein ph-Abfall unter den Normalwert des Blutes von 7,42,  was bei der Anhäufung des Laktats als logisch erscheint. Weiterhin wird das Tier ruhig gestellt und erhält schmerzstillende Mittel verabreicht. Eine Kurzwellen-Therapie bietet sich ebenfalls an, da so das degenerierte Gewebe besser durchblutet wird und somit auch schneller wieder aufgebaut werden kann. Die Verabreichung von Vitamin B1 ist auch empfehlenswert, da es dem Körper hilft, sich quasi selbst zu helfen.

 

 

Knochenkrebs

 

Leider mussten wir auch mit dieser Krankheit eine schlimme Erfahrung machen, aus diesem Grund spreche ich hier dieses Thema an. Das fürchterliche an dieser Krankheit ist der in Einzelfällen rasend schnelle Verlauf. Diese grauenhafte Krankheit kann auch rel. junge Hunde befallen, bitten sie ihren Tierarzt, das z.B. bei unerklärlichem Humpeln in Betracht zu ziehen.

 

 

 

Borreliose

 

Ab 8 Grad Celsius über Null sind die ersten Zecken da und es besteht die Gefahr der Borrelioseübertragung.

 

Was ist Borreliose?

Die Borreliose ist eine durch Zecken übertragene, bakterielle Infektion. Die Erreger sind winzig kleine Bakterien, die wie Korkenzieher aussehen. Während des Blutsaugens werden die Borrelien durch die Zecke übertragen.

 

Welche Symptome zeigt der Hund bei Borreliose?

Die Krankheit beginnt oft erst Tage oder Wochen nachdem die Zecke Blut gesaugt hat. Zu Beginn zeigen sich beim Hund wenig spezifische Symptome wie Mattigkeit, Appetitlosigkeit und Fieber. Die erst später einsetzenden Gelenksentzündungen lassen schon eher einen Verdacht auf Borreliose aufkommen. Auf Grund der sehr schmerzhaften Schwellungenbeginnt der Hund zu lahmen, besonders nach dem Aufstehen. Im weiteren Verlauf können auch Nervensystem, Herz, Nieren und andere Organe geschädigt werden. Die Behandlung der Borreliose ist möglich, doch können Spätschäden zurück bleiben.

 

Wirksamkeit des Imfstoffes

Der in Deutschland erhältliche Impfstoff enthält den für Hunde gefährlichen Erreger "Borrelia burgdorferi sensu stricto" in inaktiver Form. Dieser Stamm ist der einzige, für den beim Hund bisher eine krankmachende Wirkung nachgewiesen wurde. Durch die Impfung werden auch Antikörper gegen andere Borrelienarten entwickelt, wobei bisher nicht geklärt ist, ob diese Borrelienarten auch für den Hund gefährlich sind. Studien haben gezeigt, dass die Impfung bereits die Übertragung der Borrelien verhindert. Durch die Impfung entstehen Antikörper, die die Zecke beim Saugakt mit dem Blut des Hundes aufnimmt. Diese Antikörper töten die Borrelien bereits in der Zecke ab.

 

Impfen gegen Borreliose

Die Impfung kann ab der 12. Lebenswoche begonnen werden, eine Wiederholungsimpfung erfolgt 3 bis 4 Wochen später. Damit ist die Grundimmunisierung abgeschlossen. Erwachsene Hunde sowie trächtige Hündinnen können jederzeit geimpft werden.  Der optimale Impfzeitpunkt ist zum zeitigen Frühjahr hin, noch vor "Erwachen" der Zecken. Zur Aufrechterhaltung des Impfschutzes sollte die Wiederholungsimpfung spätestens 1 Jahr nach der Grundimmunisierung erfolgen.

 

Prophylaxe gegen Zeckenbiss

Um einem Zeckenbefall vorzubeugen, wird zusätzlich zu einem effektiven "Spot on Präparat" geraten. So wird der Hund vor entzündlichen Hautreizungen durch das Festbeißen des Parasiten geschützt. Es gibt zwei empfehlenswerte Präparate, das seit langem bekannte EXspot als 1ml Ampulle bis 15 kg Körpergewicht und jetzt auch die 2 ml Ampulle ab 15 kg Körpergewicht. Neu auf dem Markt ist Advantix (ebenfalls ein Spot on). Neben einer guten Abwehrwirkung gegen Zecken, ist Advantix auch hocheffizient gegen Flohbefall und bietet darüber hinaus Schutz gegen die in südlichen Ländern (ab der Main Linie) verbreiteten Sand- bzw. Schmetterlingsmücke und reduziert somit das Leishmaniose Infektionsrisiko!